Update: 5. Mai


Los gehts mit Electric Safety Training! Ich habe den Elektrikern was zu den „no goes“ im Umgang mit Strom erzählt (keine losen Kabel in die Steckedose stecken,
nicht den Föhn ins Wasser halten, Stecker ziehen, bevor man Gerät auseinander schraubt…)


Weiter gehts mit dem neuen Dokumentationssystem. Endlich haben wir alle Geräte aufgenommen! Beim Reparieren wird die Liste in die Tat umgesetzt. Was ist kaputt?
Wer hat es repariert und wie? Werden Ersatzteile benötigt? Einer der Jungs findet das etwas unnötig, die anderen sind total motiviert! Die Kommunikation zwischen
den Elektrikern wird leichter werden, weil alles Wissenswertes in der Liste steht und schnell nachgeschaut werden kann. Wenn man den gleichen Fehler nochmal
sieht, weiß man mit zwei Mausklicks, wie das Problem das letzte Mal gelöst wurde.


Punkt 3: Reparieren! Ich habe etwas gebraucht bis ich die Jungs motiviert hatte, aber dann ging es echt gut! Wir haben zwei suction machines, ein Bilimeter
und zwei oxygen concentrator repariert. Letzteres war etwas schwieriger, weil ich selbst nicht genau wusste, was der macht. Einfach mal loslegen und schauen,
war da die Devise! Als Arne zurückkam, wurde es leichter. Ich konnte ihn fragen, ob es normal ist, dass der Kompressor immer wieder ausschaltet. Ganz normal,
also einmal entstauben, zuschrauben, das Leck in der Flasche mit Komponentenkleber flicken und ab in die Liste!


Vorher noch: Sauerstoffprobe. Die Jungs vollkommen verblüfft, als Arne anfängt, eine Plastiktüte vor die Flasche zu halten. Ich stand neben dran und dachte mir
bloß: Will er das jetzt wirklich in der Tüte anzünden? Ja wollte er! Es ging auch relativ gut, den Unterschied hat man nicht ganz gesehen, aber es passte


Zwischendurch: Treffen mit Chris, dem Admin. Wir haben dem Krankenhaus einen Fußball mitgebracht und ausgemacht, dass wir am Montag ein Match starten. Mal schauen, wie viele
nach der Arbeit vorbei schauen! Außerdem haben wir ihm das MoU gegeben und uns über die Maintenance Abteilung unterhalten. Die Jungs sind gerade im praktischen
Teil der Ausbildung, sie werden nicht ewig hier bleiben. Schade eigentlich, sie lernen schnell!


Kurz vor Feierabend: Kleine Lektion in Twi: Wir lernen „Woho te sen?“ (Wie dir geht?) „Me huje“ (Mir gut) und noch ein paar andere Wörter, die ich (fast) schon
wieder vergessen habe 😛 Morgen muss ich unbedingt den Zettel mitnehmen, wo wir alles aufgeschrieben haben!


Schließlich: Feierabend! Ein gemütliches Bier auf der Terrasse und super leckere Mangos 🙂